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Reiki-Kurzbehandlung

Mein Mann wurde mit einer Darmverschluss-Symptomatik ins Krankenhaus gebracht. Dort stellte sich heraus, dass er unter einer Gallenkolik litt. Dieser Befund hatte eine Vorgeschichte: extremer Stress mit Mobbing am Arbeitsplatz.

Ich war bei ihm im Krankenhaus und schlug eine Kurzbehandlung mit Reiki vor. Wir fanden einen geeigneten Behandlungsort im Warteraum der Station. Dort waren wir ungestört. Während der Behandlung begann mein Mann wieder über starke Schmerzen zu klagen und vermittelte den Eindruck, dass Reiki ihm partout nicht gut täte. "Ich wünschte, ich könnte richtig laut losbrüllen und meinen Schmerz aus dem Leibe schreien", sagte er, "aber das geht ja hier im öffentlichen Raum nicht."

Ich sah eine Krankenschwester vorbeigehen und erklärte ihr, dass mein Mann dringend einen Ort bräuchte, an dem er richtig laut schreien könnte.

"Dann kommen Sie mal mit", sagte die Schwester und führte uns in ein leeres Krankenzimmer. "Hier können Sie nach Herzenslust losschreien, niemand wird Sie hören, denn z. Zt. ist Fußball im Fernsehen."

Ich gab meinem Mann erneut Reiki, mit beiden Händen auf seinen Schultern. Er fing an zu schreien, zunächst etwas zaghaft und zögerlich. Ich ermutigte ihn und sagte: "Weiter, weiter", und da brach es aus ihm heraus: ein minutenlanges Gebrüll aus tiefstem Grunde, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Am Ende war er erschöpft und hatte keine Schmerzen mehr.

Am Folgetag konnte er entlassen werden.


  Sigrid Fuhrmann
Tel: 0421-3509503
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