|
Reiki und meine Schwester Eine kleine Erfahrung, die schon etwas länger zurückliegt, sozusagen aus meinen Anfängen. Ich war damals in den zweiten Grad eingeweiht ca. 1996 und hatte eine Verabredung zu einer Reiki-Fernbehandlung mit meiner Schwester, die ca. 200 km von mir entfernt lebte. Sie sollte sich selbst die Hände, an den von mir genannten Positionen auflegen und ich würde ihr die Energie per Ferne schicken, jeweils 3 Minuten lang. Dazu hatte ich einen Wecker und ließ jedesmal das Telefon 2 x bei ihr läuten, damit sie entsprechend die Handpositionen wechseln konnte. Es war abends, so ca. 22 Uhr. Es sollte alles still und ungestört sein und so begann ich mit der Fernübertragung. Das lief alles wunderbar, die Energie strömte nur so zu ihr und ich sah vor meinem geistigen Auge, wie auch ich meine Hände auf ihre Hände legte, an die jeweiligen Postionen. So ging das ca. 1 Stunde lang. Nach Abschluß der Fernbehandlung wollten wir dann miteinander telefonie- ren, zwecks Austausch. Kurz vor dem Ende der Behandlung - ich war an ihrer Kopfposition - damals fing ich die Behandlung an den Füßen an, um zunächst zu erden - überfiel mich plötz- lich ein Lachanfall. Ich saß auf meinem Stuhl, die Hände nach vorne gerichtet um die Energien zu senden und schüttelte mich lauthals vor Lachen, was auch einige Minuten andauerte, bis ich mich wieder beruhigt hatte. Natürlich war die Übertragung jetzt unterbrochen. Deshalb konzentrierte ich mich nochmals um die Behandlung fortzuführen und dann zu beenden. Nun lauschte ich in die Dunkelheit der Nacht, da ich die Fernbehandlung ohne Lichtquelle in meinem Zimmer, durchgeführt hatte. Nach einigen Minuten rief meine Schwester an. Sie hatte die Energien in ihrem Körper gespürt, was ihr sehr gutgetan hatte - ebenso hatte sie auch die Unterbre- chung gespürt, und fragte nach dem Grund. Desweiteren erzählte sie, dass ihr etwas Seltsames "hochgekommen" war: Sie sah sich in einer Situation als Kind (ca. 5-6 Jahre) und hatte meine Mutter und mich in der sogenannten "Hühnersprache" reden hören und war seinerzeit darüber so ärgerlich, weil sie's nicht verstehen konnte (sie ist 9 Jahre jünger als ich) und um so mehr noch, als dass unsere Mutter und ich uns über ihren Unmut amüsiert hätten. Die Zeitspanne dazwischen waren mindestens ca.35 Jahre und es hatte niemand jemals darüber gesprochen, denn ich war schon sehr früh von zu Hause ausgezogen, später ein jeder verheiratet, Familie, Arbeit etc. und dazu kam die räumliche Distanz. Ich erzählte ihr von meiner Reaktion, einige Minuten vorher, die die Unterbrechung hervorgerufen hatte, sodass wir nun zusammen lauthals lachten. Das war also der Grund, weshalb ich so lachen musste, nämlich über diese witzige Art zu sprechen, diese sogenannte "Hühner-Sprache". Auch emotional waren wir wieder in der seinerzeitigen Situation und konnten nun, jeder für sich schmunzelnd, den Ausgleich herbeiführen. Durch die REIKI-Behandlung war etwas aus ihrer Kindheit an die Oberfläche gekommen, das nun transformiert werden konnte. Das innere Kind hatte die Energie also dankend angenommen und war tätig geworden. Abschliessend kann könnte man sagen: Gemeinsam erlebte Ereignisse von Schwestern, aus der Kindheit, selbst 30 Jahre zurückliegend, kommen durch die REIKI an die Oberfläche und lösen in Beiden, zunächst Verwunderung, dann Lachen, Heiterkeit und Transformation aus. Meine Schwester hatte sich damals "sehr klein gefühlt". Sie nannte es: Wir seien ihr seinerzeit überlegen gewesen und hätten das auch noch toll gefunden! Sie natürlich nicht. Ja, das mag natürlich niemand gerne - jetzt konnte es für sie erlöst werden und das wiederum war nun wirklich toll!
|
|