Reiki.de    Adressen    Eintragen    Shop    Newsletter    TV    Bücher    Musik    Kontakt          

 
 
1    2    3    4    5    6    7    8    9    0

 

  Erste Hilfe mit Reiki

An einem frühen Sonntagabend kam ich mit meinem Mitschüler von einem Reiki-Seminar. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch in der Reiki-Meister und Lehrerausbildung. Wir wollten im Anschluß an das Seminar essen gehen, um gemeinsam das Seminar zu reflektieren. Mit unseren Fahrrädern fuhren wie eine Hauptstraße entlang und an einer Kreuzung stand plötzlich eine Menschenansammlung und die Polizei mit Blaulicht.

Ich wußte sofort, dass ein Unfall passiert war und eine innere Stimme sagte mir: "Christine, halte an und hilf!" Im ersten Moment wollte ich mir einreden, dass ja sicherlich gleich der Krankenwagen kommt und was ich denn auch schon tun könnte? Diesen Gedanken unterstrich mein Mitschüler, indem er mich aufforderte, weiter zu fahren. Aber die innere Stimme wurde immer lauter und wollte, dass ich half.

So ließ ich mich nicht weiter beeinflussen und stellte mein Fahrrad bei meinem Mitschüler ab und überquerte die Straße. Keiner beachtete mich, oder hielt mich auf!
In dem Unfallwagen saß eine junge Türkin, die einen Schock hatte und nicht sprechen konnte. Ansonsten war äußerlich nichts zu erkennen.

Ich fragte sie, ob ich sie berühren dürfte und erklärte gleichzeitig, dass ich keine Ärztin bin. Sie nickte und so gingen meine Hände automatisch zur Halsgrube ( Kehlchakra ) und zum Bauch, oberhalb des Bauchnabels ( Solar Plexus ). Dann redete ich einfach mit ihr, erklärte ihr, dass sie keine Angst haben müßte, der Krankenwagen gleich käme und ich solange bei ihr bliebe. Anfänglich gestikulierte sie noch und versuchte sich zu entschuldigen, da sie ja nicht sprechen konnte, aber nach einigen Minuten wurde sie ganz ruhig. Dann fing sie plötzlich an zu sprechen!

Sie erzählte mir kurz, was passiert war und dass sie des öfteren "Anfälle" hat. In kurzer Zeit entstand ein Vertrauen mir gegenüber und die Blockade, die sie im Kehlchakra hatte, war vollständig gelöst. Im Hintergrund hörte ich die Krankenwagensirenen. Die junge Türkin fragte nach meinen Namen, was ich tolles mir ihr gemacht habe, und wo sie mich erreichen kann. Ich nannte ihr meinen Vornamen, nannte ihr Reiki und verabschiedete mich von ihr. Wieder sprach mich keiner an, oder hielt mich auf.

Zurück beim Fahrrad freute ich mich, dass ich meinem Impuls, "Reiki zu geben" gefolgt bin!

Christine Henfling


  Christine Henfling
christine.henfling@googlemail.com
www.em-berater.de/henfling-bremen

Tel: 0421-5779708